Präsidenschaftskandidatur
Palin sucht Rat bei Gott

Sarah Palin hofft nach der Wahlniederlage des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten John McCain, dass Gott ihr den Weg in ihre politische Zukunft weist. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News ließ es die 44-jährige Vizekandidatin McCains am Montag (Ortszeit) offen, ob sie sich 2012 für die republikanische Präsidentschaftskandidatur bewerben werde.

HB WASHINGTON. Aber wenn Gott ihr die "offene Tür" zum Weißen Haus zeige, werde sie dieser Weisung folgen, sagte Palin.

Der Glaube sei ein sehr großer Teil ihres Lebens, erläuterte die Gouverneurin von Alaska nach Angaben des Senders. "Und mein Leben in die Hand des Schöpfers zu legen - das ist es, was ich immer tue." Sie bete stets, dass sie es nicht verpasse, wenn sich eine Tür öffne. "Sogar wenn sie nur einen Spalt offen ist, dann bahne ich mir einen Weg hindurch, vielleicht verfrüht hindurch, aber lass mich keine offene Tür verpassen", sagte Palin. "Und wenn es 2012 oder vier Jahre später eine offene Tür gibt, und wenn es etwas ist, dass gut für meine Familie, für meinen Staat, für meine Nation ist, eine Gelegenheit für mich, dann werde ich mir den Weg durch diese Tür bahnen."

McCain hatte Palin nach übereinstimmender Experten-Einschätzung trotz ihrer Unerfahrenheit auf dem nationalen und internationalen Parkett als Vize nominiert, um die konservative Parteibasis zu mobilisieren. Seine Niederlage gegen den Demokraten Barack Obama am 4. November wird zu einem Teil auf diese Personalentscheidung zurückgeführt.

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