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Präsident el Béschir mit 86,5 Prozent in Sudan wiedergewählt

afp KHARTUM. Aus der Präsidentschaftswahl in Sudan ist der amtierende Staatschef Omar el Beschir als Sieger hervorgegangen. Auf ihn entfielen nach offiziellen Angaben von Freitag 86,5 Prozent der Wählerstimmen. El Beschir wurde für eine Amtszeit von fünf Jahren wiedergewählt. Der Offizier ist seit 1989 Regierungschef, als er durch einen Putsch an die Macht kam. Seit 1993 ist er auch Staatspräsident. Der frühere Präsident Jaafer Nimeiri bekam 9,6 Prozent der Stimmen.

Die zehntägigen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen hatten am 13. Dezember begonnen. Beobachter gingen von einer niedrigen Beteiligung der zwölf Millionen Wahlberechtigten aus, da nach Presseberichten die 112 Kandidaten der Regierungspartei bereits im Vorfeld de facto zu Siegern gekürt wurden. Die wichtigsten Oppositionsparteien des nordostafrikanischen Landes boykottierten deshalb den Urnengang und beschuldigen die Nationalkongress-Partei von Staatschef el Beschir des Wahlbetrugs.

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