Präsident soll Antonio Zoido werden
Spaniens Börsen fusionieren

Der Chef der Madrider Börse, Antonio Zoido, wird Präsident der neuen spanischen Finanzholding, unter der die vier spanischen Börsen zusammengefasst werden. "An der Ernennung Zoidos bestehen keine Zweifel", sagte ein der Börse nahe stehender Finanzmarktexperte dem Handelsblatt.

sk MADRID. Die in Spanien lang geplante Gründung der Finanzholding steht nach Angaben der Börse in Madrid am morgigen Freitag vor dem Abschluss. Zuletzt war auch Vize-Präsident Antonio Pizarro im Gespräch für den Chefposten.

Die Holding wird die vier Börsen Madrid, Barcelona, Bilbao und Valencia mit den Anleihemärkten Aiaf und Senaf, der Terminbörse Meff, dem Terminmarkt für Zitrusfrüchte und der Clearingstelle Iberclear miteinander vereinen und Spanien als Finanzplatz konkurrenzfähiger machen. Der Börsengang für die neue Gesellschaft Bolsas y Mercados Españoles S.A. ist für Ende dieses Jahres, spätestens Anfang 2003 geplant. Vorher sind Bewertungsfragen zu klären.

Zoido galt seit längerem als chancenreichster Anwärter für den Posten. Er ist nicht nur Chef der umsatzstärksten spanischen Börse, sondern auch der wesentliche spanische Gesprächspartner für alle Börsenkollegen weltweit.

Erstmals bekannt geworden waren die Pläne zur Zusammenführung der vier Börsen im vergangenem Sommer. Nach Angaben der Börse Madrid entfällt auf die neue Gesellschaft auf Basis des Geschäftsjahres 2000 ein Handelsvolumen von 1,5 Billionen Euro.

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