Präsidentschaftskandidaten
Obama fehlen nur noch 64 Stimmen

Nach einem Sieg bei der Vorwahl im US-Staat Oregon sieht Barack Obama die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten zum Greifen nahe. Seine Rivalin Hillary Clinton konnte allerdings im Staat Kentucky klar gewinnen – und will weiter im Rennen bleiben.

HB TAMPA. Obama ist bei den Delegiertenstimmen weiterhin führend: Ihm fehlen nun nur noch 64 Stimmen, um sich die Kandidatur zu sichern. Clinton kann ihn in den verbleibenden Vorwahlen nicht mehr einholen.

Damit könnten sie nur noch die sogenannten Superdelegierten an die Spitze zurückbringen, dies gilt jedoch als unwahrscheinlich.

Clinton betonte, sie werde bis zum Schluss am 3. Juni oder nötigenfalls sogar bis zum Parteitag im August im Rennen bleiben und wolle, dass jede Stimme gezählt werde. Beide Bewerber lobten sich aber gegenseitig und riefen die Demokraten zur Einigkeit auf.

Dies wurde als Zeichen gewertet, dass der innerparteiliche Wettstreit bald beendet werden könnte. Clinton betonte außerdem, beide Kandidaten kämpften hart, würden aber im Herbst geeint gegen die Republikaner zusammenstehen.

Nach einer aktuellen Zählung kommt Obama nach den Wahlen in Oregon und Kentucky auf 1962 Delegiertenstimmen, 2026 sind für die Nominierung nötig. Clinton kommt auf 1779.

Im liberalen Westküstenstaat Oregon gewann Obama mit 59 Prozent. Für Clinton stimmten 41 Prozent. In Kentucky gewann die New Yorker Senatorin 65 Prozent der Stimmen, Obama nur 30.

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