Preis zwischen 357 000 und 409 000 Euro: Porsche zündet Sportwagenrakete Carrera GT

Preis zwischen 357 000 und 409 000 Euro
Porsche zündet Sportwagenrakete Carrera GT

Eineinhalb Jahre nach der Vorstellung des Carrera GT in Paris kündigte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking auf der Auto Show in Detroit an, dass der 558 PS starke Supersportwagen tatsächlich gebaut wird. Der über 330 km/h schnelle offene Zweisitzer soll im Jahr 2003 auf den Markt kommen.

dpa-afx DETROIT. Der Preis wird zwischen 357 000 und 409 000 Euro liegen. Voraussichtlich werden 1 000 Exemplare gefertigt, kündigte Wiedeking am Dienstag an. Für das Geschäft im Jahr 2002 zeigte sich der Vorstandsvorsitzende der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG zuversichtlich.

Die Entscheidung des Stuttgarter Sportwagenbauers war mehrfach angekündigt und immer wieder verschoben worden. Porsche wollte sichergehen, genug Kunden für das teure Auto zu finden, um das Fahrzeug profitabel bauen zu können.

Cayenne kommt im Spätsommer

"Wir haben jeden Grund, voller Optimismus in die Zukunft zu schauen", sagte Wiedeking in Detroit. Porsche bleibe auch in Zukunft profitabel, betonte er. Den sportlichen Geländewagen Cayenne, der im Spätsommer auf den Markt kommen soll, zeigte Porsche in Detroit noch nicht, obwohl der US-Markt für das Fahrzeug nach Branchenmeinung wie geschaffen ist. Dafür präsentierten die Stuttgarter die für Nordamerika neuen 911-Modelle Targa und Carrera 4S.

Frederick J. Schwab, Chef von Porsche Nordamerika, erwartet von diesen Modellen einen großen Nachfrageschub, nachdem schon 2001 die Rekordzahl von 10 763 Autos des Typ 911 verkauft worden war. Die Zahl der 911-Verkäufe werde im Jahr 2002 in den USA zulegen, während der Boxster etwas nachlasse. Möglicherweise werde die Stückzahl nicht ganz an den Vorjahresrekord von 24 143 Einheiten heranreichen. Durch den geänderten Modellmix mit mehr verkauften hochpreisigen 911- Modellen werde der Gewinn in Nordamerika aber zulegen, sagte Schwab der dpa. Wiedeking hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass für ihn nicht Stückzahl, sondern Profitabilität Vorrang habe.

Toyota will mehr US-Marktanteil

dpa-afx DETROIT. Porsche hat die mit Spannung erwartet Entscheidung gefällt und baut den neuen Supersportwagen Carrera GT in einer kleinen Serie. Zwei Jahre nach der Vorstellung in Paris kündigte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking am Dienstag auf der Auto Show in Detroit an, dass der 558 PS starke Supersportwagen Carrera GT im Jahr 2003 auf den Markt kommen soll. Die japanischen Autobauer zeigten in Detroit ihre traditionelle Stärke auf dem US-Markt. Toyota kündigte an, seinen Marktanteil auf 11 % erhöhen zu wollen. Mitsubishi erwartet 2002 neue Rekordzahlen in den USA und bekräftigte, in Kürze im Gesamtkonzern wieder die Gewinnschwelle zu erreichen.

"Wir haben jeden Grund, voller Optimismus in die Zukunft zu schauen," sagte Wiedeking in Detroit. Porsche bleibe auch in Zukunft profitabel, betonte er. Die Stuttgarter präsentierten in Detroit die für Nordamerika neuen 911-Modelle Targa und Carrera 4S. Frederick J. Schwab, Chef von Porsche Nordamerika, erwartet von ihnen einen Nachfrageschub, nachdem schon 2001 die Rekordzahl von 10 763 Autos des Typs 911 verkauft worden war. Die Zahl der 911-Verkäufe werde im Jahr 2002 in den USA zulegen, während der Boxster etwas nachlasse.

Mitsubishi mit Modelloffensive

Mitsubishi-Vizechef Rolf Eckrodt bekräftigte in Detroit, dass der hochverschuldete japanische Autobauer zum Ende des Geschäftsjahres 2001/2001 (31. März) wieder die Gewinnschwelle erreichen werde. Man habe in einem Jahr große Fortschritte erzielt und wichtige Ziele des Restrukturierungsplanes vorzeitig erfüllt. Positiv habe sich auch der Effekt der Allianz mit Daimler-Chrysler ausgewirkt. Der Stuttgarter Autokonzern ist mit 37,3 % an Mitsubishi beteiligt. Mitsubishi will in einer großen Modelloffensive in den nächsten drei Jahren zahlreiche neue Modelle auf den Markt bringen. In den USA konnte der Konzern zum dritten Mal hintereinander einen Rekordabsatz erzielen.

Toyota will mit dem neuen Corolla und dem Geländewagen Matrix seinen Marktanteil in den USA ausbauen. Er lag im Vorjahr bei 10,1 lag, was hinter den den drei amerikanischen Herstellern den vierten Platz bedeutete. 11 % zu erreichen sei 2002 durchaus möglich, sagte Don Esmond, US-Verkaufschef der Japaner.

Die Daimler-Chrysler-Vorstandsmitglieder Jürgen Hubbert und Dieter Zetsche machten in Detroit deutlich, dass eine Serienfertigung der beiden dort vorgestellten neues Fahrzeugkonzepte GST (Grand Sports Tourer) von Mercedes und Pacifica von Chrysler wahrscheinlich sei. Erste Reaktionen auf die in Detroit gezeigten luxuriösen Limousinen, die Elemente von Geländewagen und Großraumfahrzeugen vereinen, seien extrem positiv gewesen, sagten sie vor Journalisten. "Wir haben das Gefühl, dass sich der Markt und die Kundenwünsche ändern und wollen ein neues Segment kreieren," sagte Hubbert. Auch andere Autobauer zeigten Concept-Cars, die in die von der Autobranche Crossover genannten Richtung gehen. Unter anderem präsentierte Volkswagen die Studie Magellan und Saab den 9-3x.

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