Preisabsprachen der beiden weltgrößten Kunstauktionshäuser
Sotheby's und Christie's drohen Kartellstrafen

Den beiden weltgrößten Kunstauktionshäusern Sotheby's und Christie's drohen wegen mutmaßlicher Preisabsprachen hohe EU-Kartellstrafen.

dpa BRÜSSEL. Zwischen 1993 und 2000 seien nach derzeitigen Erkenntnissen Gebühren abgesprochen worden, die Verkäufer von Versteigerungs-Gegenständen entrichten müssen. Das teilte die EU-Kommission am Freitag in Brüssel mit. Sie eröffnete wegen ihres Verdachts ein förmliches Kartellverfahren.

Falls die EU-Kommission ihre Vorwürfe beweisen kann, sind Bußgelder in einer Höhe von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes des Unternehmens möglich. In den USA sei das Wettbewerbsverhalten von Sotheby's bereits untersucht worden, sagte eine Sprecherin von EU-Wettbewerbskommissar Monti.

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