Preisauftrieb lässt nicht nach
Inflationsrate im Euroland bleibt bei 2,6 Prozent

dpa LUXEMBURG/BRÜSSEL. Die Preisauftrieb in den zwölf Ländern der Euro-Währung lässt nicht nach. Die jährliche Inflationsrate betrug im März wie schon im Februar 2,6 %. Das teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit. Innerhalb der gesamten EU mit ihren 15 Mitgliedsstaaten lag die Inflationsrate ebenfalls unverändert bei 2,3 %.

In Deutschland lag der Preissteigerung im März mit 2,5 % wie im Vormonat etwas unter dem Durchschnitt der 12 Euro-Mitglieder. Die höchsten Teuerungsraten verzeichneten Portugal mit 5,1 % und die Niederlande mit 4,9 %. Frankreich mit 1,4 % und Österreich mit 1,9 % lagen als einzige Länder in der Eurozone unter der Toleranzgrenze von 2 %. Auch Schweden, das sich der Gemeinschaftswährung nicht angeschlossen hat, kam mit 1,7 % auf ein günstigeres Ergebnis als der Durchschnitt.

Vor einem Jahr lag die Inflationsrate in der Eurozone noch bei 2,1 %, in der gesamten EU bei 1,9 %. Der Chef der Europäischen Zentralbank, Wim Duisenberg, hatte sich Anfang März überzeugt davon gezeigt, dass die Preissteigerung in den 12 Euro-Ländern bis Juli wieder unter 2 % sinken wird.

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