Preise für Dienstleistungen vergleichsweise hoch
Jahresteuerung im Juni unter einem Prozent

Die Jahresteuerung in Deutschland hat sich im Juni nach endgültigen Daten des Statistischen Bundesamtes auf 0,8 % von 1,1 % im Mai verlangsamt. Damit war die Inflation in Deutschland auf dem niedrigsten Stand seit Oktober 1999.

Reuters WIESBADEN. Im Vergleich zum Vormonat seien die Preise im Juni um 0,1 % gesunken, teilte das Amt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Vor allem gesunkene Energie- und Lebensmittelpreise sowie der statistische Effekt hoher Preissteigerungen im vergangenen Jahr bremsten den Preisauftrieb. Mit diesen endgültigen Daten revidierten die Statistiker die Ende Juni veröffentlichte vorläufige Inflationsrate für Juni sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich leicht nach unten.

Der für europäische Zwecke harmonisierte Verbraucherpreisindex erhöhte sich im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat wie zuvor berechnet um 0,7 % nach 1,0 % im Mai. Zum Vormonat ergab sich ein Rückgang um 0,1 %.

Ohne Heizöl und Kraftstoffe hätte die Jahresteuerung im Juni 1,1 % betragen. Überdurchschnittlich schnell stiegen nach Angaben der Statistiker die Preise für Dienstleistungen. Dies gelte etwa für Schuhreparaturen, Kinokarten sowie Restaurant- und Cafebesuche. Die Umstellung auf eine neue statistische Bereinigung von Qualitätsunterschieden (die so genannte "hedonische Methode") veränderte die Inflationsrate im Juni nicht.

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