Preise in Deutschland am stabilsten
Gebremste Inflation in Eurozone

Der Preisanstieg in den zwölf Ländern der Eurozone hat sich im April etwas verlangsamt. Die jährliche Inflationsrate sank nach Angaben des Europäischen Statistikamtes Eurostat von 2,5 % im März auf 2,4 % im April.

dpa LUXEMBURG. Ein Jahr zuvor hatte die Rate noch bei 2,9 % gelegten, wie Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte.

Die Preise in Deutschland erwiesen sich als besonders stabil. Wie in Österreich lagen sie dort im April nur um 1,6 % über denen vor einem Jahr. Auch in Belgien fiel die Inflationsrate mit 1,7 % vergleichsweise moderat aus. Die höchsten Teuerungsraten verzeichneten Irland mit 5,0 %, die Niederlande mit 4,2 % sowie Griechenland mit 4,1 %.

Als größte Preistreiber in der Eurozone erwiesen sich laut Eurostat die Hotels und Restaurants, deren Angebote im April 4,4 % teurer waren als ein Jahr zuvor. Die Preise für Alkohol und Tabak stiegen um 3,9 %. Nahrungsmittel kosteten im Schnitt 3,4 % mehr. Gesunken sind lediglich die Preise für Nachrichtenübermittlung, und zwar um 0,8 %.

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