Preise um 20 bis 40 Prozent erhöht
Intel langt bei Handy-Chips kräftig zu

Der weltweit größte Chiphersteller Intel wird die Preise für seine Speicherchips zum 1. Januar 2003 drastisch erhöhen.

HB/dpa MÜNCHEN. "Wegen der derzeit hohen Nachfrage werden wir die Preise von Flash Memory Chips um 20 bis 40 Prozent anheben", bestätigte Intel-Sprecher Christian Anderka am Dienstag in München. Langzeitverträge mit den führenden Handyherstellern seien von der Preiserhöhung nicht betroffen, sagte Anderka.

Die Speicherchips werden vor allem in Mobiltelefonen, Taschencomputern und Laptops eingesetzt. Sie speichern Daten auch dann noch, wenn kein Strom vorhanden ist. Die Intel-Sparte "Wireless Communications and Computing Group", in der die Flash Memory Chips hergestellt werden, steuerte im dritten Quartal mit 586 Millionen Dollar rund neun Prozent zum Gesamtumsatz bei. Der Preis für Memory- Chips liegt nach den Angaben derzeit bei Abnahme von 10 000 Stück zwischen 10 und 30 US-Dollar pro Stück.

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