Preiskampf in der Lebensmittelbranche geht weiter
WGZ-Bank: SPAR bleibt Underperformer

adx DÜSSELDORF. Die WGZ-Bank wertet die Aktien des Lebensmittelkonzerns Spar nach dem Verbot, Waren unter Einstandspreis zu verkaufen, weiter als Underperformer. Die Entscheidung des Kartellamtes gegen die Wettbewerber Wal-Mart, Aldi-Nord und Lidl bringe ein klein wenig Entlastung, sagte Analyst Jörg Christians. Es sei jedoch klar: "Am Preiskampf ändert sich nichts." Daneben sei das Unternehmen in der Zukunft noch stark mit sich selbst beschäftigt. So seien nach den stürmischen Akquisitionen der Vergangenheit noch Aufräumarbeiten vonnöten.

Zwar strebe Spar nach den Verlusten der Vergangenheit für 2001 eine schwarze Null an. "Von einer richtigen Turnaround-Story kann man da noch nicht sprechen", warnt der Experte vor überzogener Euphorie. Zudem hätten Presseberichte über Bilanzierungskünste die Vermutung von Schönfärberei nahegelegt. Dies nähre weitere Zweifel bei den Anlegern. Christians erwartet für das laufende Jahr einen Verlust je Aktie von 1,85 Euro und für 2001 von 0,20 Euro.

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