Preisnachlässe
Ford und Visteon legen Streit bei

Der weltweit zweitgrößte Autohersteller Ford und seine frühere Zuliefertochter Visteon haben ihren Streit über geforderte Preisnachlässe in Nordamerika beigelegt.

Reuters DEARBORN. Die Vereinbarung, deren Details nicht genannt wurden, werde die finanziellen Prognosen beider Konzerne nicht beeinflussen, teilten beide Unternehmen am Montag mit.

Ford hatte ihre Zuliefersparte Visteon im Juni 2000 abgespalten und als Teil der Aufspaltungsverträge bis 2003 jährliche Preiskürzungen festgehalten, die denen anderer Zulieferer entsprechen sollten. Als Grundlage gilt ein Warenkorb mit vergleichbaren Produkten der Konkurrenz.

Visteon teilte mit, der geforderte Betrag für 2001 hätte die Reserven um 125 Mill. $ (142,8 Mill. Euro) überstiegen. Im Jahr 2000 habe die Preiskürzung 3,5 % betragen, hieß es. Ford war 2000 mit 16,4 Mrd. $ für rund 84 % des Umsatzes des weltweit zweitgrößten Automobil-Zulieferers verantwortlich.

Für Analyst John Casesa von Merrill Lynch hat sich mit der Einigung eine Wolke über den Visteon-Aktien gelichtet. "Es ist möglich, dass Ford und Visteon sich die Differenz geteilt haben. Und die fraglichen Beträge sind nicht so groß, so dass sie bei keinem Unternehmen veränderte Prognosen nötig gemacht haben", fügte er hinzu.

Visteon-Aktien legten am Montag in New York in einem freundlichen Marktumfeld im Verlauf 5,8 % zu, Ford-Titel stiegen um 2,3 %.

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