Preisschwankungen von etwa einem Prozent
Bahn plant Großeinsatz zur Euro-Umstellung

Die Deutsche Bahn AG plant für die Silvesternacht einen Großeinsatz für die Umstellung ihrer Fahrkartenautomaten auf den Euro.

ddp/vwd LEIPZIG. "In der Nacht zum 1. Januar werden Heerscharen von Leuten unterwegs sein", sagte Vorstandsmitglied Hans-G. Koch am Donnerstag in Leipzig. Diese sollten auf den Bahnhöfen zum Einsatz kommen, auf denen jeweils nur ein Fahrkartenautomat stehe. Bei den übrigen Automaten solle die Umrüstung im Dezember beginnen und bis zum 28. Februar abgeschlossen sein.

Insgesamt müssten an den 10.000 Fahrkartenautomaten der Bahn 65.000 Teile ausgetauscht werden, ohne dass der laufende Betrieb beeinträchtigt werden darf, sagte Koch. Besonders aufwändig sei die Umrüstung der rund 6.500 Münzautomaten. Die Fernverkehrsautomaten, an denen mit ec- oder Kreditkarte bezahlt wird, könnten dagegen weitgehend über Datenleitungen umgestellt werden.

Ein direkter Vergleich der alten Mark- mit den neuen Europreisen werde für die Kunden nicht möglich sein, teilte die Bahn weiter mit. Auf den Fahrscheinen soll jeweils nur ein Betrag angeben werden. Die Fahrpreise würden auch nicht exakt von Mark in Euro umgerechnet, weil die Automaten nur mit runden Beträgen arbeiten sollen. Deshalb würden die Preise auf- beziehungsweise abgerundet. Dies könne im Fernverkehr zu Preisschwankungen von etwa einem Prozent nach oben und nach unten führen. Im Nahverkehr sei zum 1. Januar ohnehin eine Preiserhöhung von 3,8 Prozent geplant.

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