Preisstabilität
Inflationsrate im Euroland steigt über zwei Prozent

Die Inflation im Euroland zieht wieder an: Die jährliche Teuerungsrate in den 12 EU-Staaten mit der gemeinsamen Euro-Währung betrug im August 2,1 Prozent nach 1,9 Prozent im Juli. Das teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg in einer ersten Vorabschätzung mit.

HB LUXEMBURG. Erstmals seit vier Monaten liegt die Teuerungsrate damit wieder über der "Warnschwelle" von zwei Prozent. Nach den Regeln der Europäischen Zentralbank (EZB) herrscht bei einer Inflationsrate bis zur Warnschwelle Preisstabilität.

Über die Gründe des Anstiegs und die Raten in den einzelnen Ländern wird Eurostat erst Mitte September berichten. Zuletzt hatte die Teuerungsrate der Eurozone im April mit 2,4 Prozent über der Warnschwelle gelegen. Im Juni betrug die jährliche Inflationsrate 1,8 Prozent, im Mai zwei Prozent.

Nach einer früheren vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamtes betrug die Jahresrate in Deutschland im August - wie schon im Juli - nur 1,0 Prozent.

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