Preisverfall bei Speicherchips
Hynix kommt nicht aus den roten Zahlen

Der angeschlagene südkoreanische Chiphersteller Hynix ist wegen des weiteren Preisverfalls für Speicherchips das vierte Quartal in Folge nicht aus den roten Zahlen gekommen.

Reuters SEOUL. Der Netto-Verlust habe sich im abgelaufenen Vierteljahr (per Ende März) auf 1,05 Billionen Won (rund 760 Mill. ?) nach einem Gewinn von 3,7 Mrd. Won im Vorjahreszeitraum belaufen, teilte der weltweit drittgrößte Speicherchiphersteller nach Marktführer Samsung Electronics und dem US-Konzern Micron Technology am Mittwoch mit. Der Umsatz sank auf 682 Mrd. Won nach 823 Mrd. Won.

Hynix zählt neben Micron zu den größten Opfern der anhaltenden Branchenschwäche und ist derzeit nach einer Restrukturierung zu 70 % im Besitz seiner Gläubigerbanken. Die konjunkturbedingt schwache Nachfrage nach Personal Computern, bei denen der Einsatz von DRAM-Speicherchips am meisten verbreitet ist, zwang die Halbleiterhersteller, ihre Speicherchips zu einem Preis unter den Produktionskosten zu verkaufen. Im ersten Quartal sank der durchschnittliche Preis für 256-Megabit-DRAM-Chips Analysten zufolge auf 5,60 Dollar (rund 4,8 ?) von neun Dollar je Chip im Vorjahr.

Auch Marktführer Samsung bekam die Branchenflaute im ersten Quartal deutlich zu spüren. Der Nettogewinn brach nach früheren Angaben um 40 % ein.

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