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Premiere: Weniger als halbe Million Bundesbeschäftigte

Die Zahl der Beschäftigten beim Bund ist erstmals unter eine halbe Million gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, waren Ende Juni 494 000 Mitarbeiter bei Behörden, Gerichten und anderen Einrichtungen des Bundes beschäftigt.

dpa WIESBADEN. Das waren 1,6 % oder 8000 weniger als vor einem Jahr. Von dem Stellenabbau ausgenommen war nur der Sicherheitsbereich mit Bundesgrenzschutz und Bundeskriminalamt.

Insgesamt hat sich der Personalbestand des Bundes in den vergangenen zehn Jahren um rund 160 000 Beschäftigte oder knapp ein Viertel verringert. Mehr als 90 % gehen auf die Verkleinerung der Bundeswehr zurück. Die Zahl der Frauen bei der Truppe ist dagegen wegen deren Zulassung zu Kampfeinheiten gestiegen. Mitte 2001 waren 5000 Soldatinnen bei der Bundeswehr, 1000 oder 25 % mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt blieb trotz des Personalrückganges die Zahl der Frauen beim Staat mit 108 000 gleich.

Der Bund beschäftigte Mitte 2001 rund 131 000 Beamte, 185 000 Soldaten, 100 000 Angestellte und 79 000 Arbeiter. Die Zahl der Beamten sank im Vergleich zum Vorjahr um 1000, die der Soldaten und Angestellten um jeweils 2000 und die der Arbeiter um 3000.

Mit 455 000 Vollzeitkräften arbeiteten knapp 11 000 oder 2,3 % weniger als Mitte 2000 für den Staat. Die Zahl der Teilzeitkräfte stieg um 7 % oder 3 000 auf rund 39 000. Dieser Zuwachs gehe aber hauptsächlich auf Beschäftigte in Altersteilzeit zurück, teilte das Statistische Bundesamt mit. Deren Zahl stieg um 28 % auf 2000.

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