"Premiumanspruch" der Marke Mercedes-Benz sichergestellt
Mercedes-Benz erneuert Händlerverträge

"Damit werde den Kunden die Qualität des Netzes auch unter neuen Rahmenbedingungen garantiert", sagte DaimlerChrysler-Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert am Freitag in Stuttgart dazu.

dpa/vwd STUTTGART. Mit der so genannten neuen Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) will die EU von 2003 an unter anderem die strikte Markenbindung der Autohändler aufheben und den grenzüberschreitenden Handel mit Neuwagen erleichtern, damit die Kunden die Preisvorteile ausnutzen können. Nach EU-Studien sei Mercedes-Benz bereits heute ein Hersteller mit den europaweit geringsten Preisunterschieden.

Die europaweit harmonisierten Verträge stellten den "Premiumanspruch" der Marke Mercedes-Benz sicher, teilte der Automobilkonzern am Freitag mit. Wie von der EU gefordert erhielten die Pkw-, Transporter- und Lkw-Vertragspartner jeweils separate Verträge für Neuverkauf und After-Sales-Geschäft (Wartung und Ersatzteile). Die unbefristeten Neuverträge träten mit Ablauf der Übergangsfrist am 1. Oktober 2003 in Kraft.

Für die Marken Smart, Chrysler und Jeep verfolge Daimler-Chrysler eine ähnliche Vorgehensweise. Gegen heftigen Widerstand der Automobilindustrie hatte die EU-Kommission im Juli 2002 den Automobilvertrieb in der Europäischen Union neu geordnet. EU-Wettbewerbskommissar wir mit der neuen Gruppenfreistellungsverordnung eine Liberalisierung des Handels erreichen, die auch Preisvorteile für die Verbraucher bringt. Die neuen Regeln lockern die Bindung zwischen Automobilherstellern und ihren Händlern und sollen den grenzüberschreitenden Autohandel erleichtern.

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