Prepaid-Angebote immer noch bevorzugt
Kunden wollen nicht mehr als 50 Euro für Mobilfunk ausgeben

Die "Schmerzgrenze" für die monatliche Handy- Rechnung liegt nach einer Marktanalyse der Unternehmensberatung Putz & Partner bei 50 Euro. Vier von fünf Mobilfunk-Kunden wollten nicht mehr Geld ausgeben, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit.

HB HAMBURG. Gleichzeitig herrsche Unzufriedenheit über die intransparente Gebührenstruktur und über die im europäischen Vergleich sehr hohen Kosten für mobiles Telefonieren in Deutschland. "Nur noch ein Drittel der Kunden schließt heute einen Standard- Vertrag ab; die Mehrheit bevorzugt Prepaid-Angebote", heißt es in der Mitteilung.

Vor diesem Hintergrund erscheint der wirtschaftliche Erfolg des neuen Mobilfunk-Standards UMTS zunehmend fraglich. Die Unternehmen, die diesen Standard einführen wollen und milliardenteure Lizenzen ersteigert haben, gehen in ihren Geschäftsmodellen von monatlichen Einnahmen von 100 Euro und mehr je Kunde aus. Die Absatzzahlen von UMTS-Vorläufern wie GPRS und i-Mode liegen bislang unter den Erwartungen. "Für die Anbieter wird es in nächster Zeit entscheidend darauf ankommen, ihre Angebote wesentlich differenzierter und zielgruppengerechter zu vermarkten", schreiben die Berater von Putz & Partner.

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