Prepaidkarten statt deutscher SIM
Günstig verbunden in China

Wer vor lauter Begeisterung über olympisches Gold während der Spiele in Peking zum deutschen Handy greift, könnte später eine unangenehme Überraschung erleben: Mit 2,99 Euro pro Minute ist das Gespräch bis zu fünf mal so teuer wie im EU-Ausland. Doch es gibt günstige Alternativen.

HB GÖTTINGEN. Besucher der Olympischen Spiele in Peking sollten sich eine chinesische Prepaidkarte für das Handy zulegen. Dazu rät das Onlinemagazin teltarif.de. Ein Telefonat per Handy nach Deutschland koste hierbei rund einen Euro pro Minute. Durch die Nutzung spezieller Vor-Vorwahlen, ähnlich dem deutschen Call-by-Call-Verfahren im Festnetz, seien sogar Minutenpreise von 30 bis 40 Cent möglich. Eingehende Gespräche kosteten zwischen sechs und neun Cent pro Minute.

Dagegen könne die Nutzung eines deutschen Mobilfunktarifs in China mit 2,99 Euro pro Minute bis zu fünf mal so teuer werden wie im EU-Ausland, warnen die Experten. China-Reisende sollten ihr Handy aus Kostengründen nur in Ausnahmefällen mit einer deutschen SIM-Karte nutzen.

Der Erwerb einer chinesischen Prepaidkarte sei für deutsche Besucher mit Englischkenntnissen problemlos möglich. Ratsam sei der Kauf einer Karte des Marktführers China Mobile. Damit sei auch in ländlichen Gegenden eine gute Netzabdeckung gegeben. Der Kartenkauf sowie eine ausreichende Guthabenaufladung sollten gleich am Flughafen erfolgen. Alternativ könnten Interessenten auch bereits vor der Reise eine Karte im Internet kaufen.

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