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Presse: Ärger bei Daimler-Chrysler nach US-Produktionskürzungen

vwd/ap AUBURN HILLS. Die Führung der Daimler-Chrysler AG ist nach einem internen Papier mit den jüngsten Kürzungen der Automobilproduktion bei der Chrysler Group unzufrieden. Das Memo sei vom President der Chrysler Group, James P. Holden, verfasst worden, schreibt die Detroit News in ihrer Dienstagausgabe. Darin heiße es, das von deutscher Seite dominierte Management Board habe sich über die Aussetzung der Produktion in sieben Chrysler-Werken "sehr unzufrieden" gezeigt. Die US-Seite hatte ihre Produktionskapazitäten nach Bekanntgabe der Drittquartalszahlen zurückgefahren, um die mit Pkw und Nfz übervollen Läger von Chrysler zu reduzieren.

Das Memo unterstreicht dem Bericht zufolge den Druck unter dem Holden und andere leitende US-Mitarbeiter stehen, um den anhaltenden Verlust von Marktanteilen aufzuhalten und umzukehren. "Wir können keinerlei weitere Verschlechterung von hier gebrauchen", soll Holden formuliert haben. Tony Cervone, Sprecher von Daimler-Chrysler in den USA wollte die Existenz des Schreibens und seines Inhaltes nicht bestätigen. Detroit News beruft sich dagegen auf leitende Chrysler-Angestellte, deren Aussage zufolge Holden das Papier am Nachmittag des 31. Oktober in seinem siebenköpfigen Executive Committee sowie unter zwei Dutzend leitenden Marketingmitarbeitern habe kursieren lassen.



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