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Presse: Bankgesellschaft macht Fondszeichnern Friedensangebot

Die Bankgesellschaft Berlin hat nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegels" (Dienstag) den Zeichnern ihrer geschlossenen Immobilienfonds ein "Friedensangebot" gemacht.

dpa-afx BERLIN. Die Bankgesellschaft Berlin hat nach einem Bericht des Berliner "Tagesspiegels" (Dienstag) den Zeichnern ihrer geschlossenen Immobilienfonds ein "Friedensangebot" gemacht. In einem Brief des Vorstandschefs Hans-Jörg Vetter werde den Anlegern zugesichert, dass etwaige Haftungsansprüche der Fondseigner "wegen fehlerhafter Geschäftsführung" Ende 2004 nicht verjähren. Die Bankgesellschaft, die Landesbank (LBB) und deren Immobilienunternehmen hätten entsprechende Erklärungen abgegeben, stehe in dem Brief, der dem Tagesspiegel vorliegt.

Wegen der wirtschaftlichen Schieflage vieler Bankgesellschafts - Fonds fürchten die Zeichner nicht nur um die in den Fondsprospekten versprochenen Gewinne, sondern auch um ihre Einlagen. Bundesweit hätten Rechtsanwälte deshalb hunderte Schadensersatzklagen vorbereitet und teilweise eingereicht, um eine Rückabwicklung der Fondsanteile durchzusetzen. Ende 2004 drohte nämlich die Verjährung der so genannten Prospekthaftung. Darauf verzichtet die Bankgesellschaft nun bis Ende 2005.

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