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Presse: «Barça» bietet für Ballack 15 Millionen

Barcelona (dpa) - Beim FC Bayern München werden die Wechsel-Spekulationen um die Fußball-Nationalspieler Oliver Kahn und Michael Ballack zur unendlichen Geschichte. Spanischen Medienberichten zu Folge hat die Ballack-Verpflichtung beim FC Barcelona mittlerweile oberste Priorität.

Barcelona (dpa) - Beim FC Bayern München werden die Wechsel-Spekulationen um die Fußball-Nationalspieler Oliver Kahn und Michael Ballack zur unendlichen Geschichte. Spanischen Medienberichten zu Folge hat die Ballack-Verpflichtung beim FC Barcelona mittlerweile oberste Priorität.

«Barça» sei deshalb nun auch bereit, sein Angebot von 12 auf 15 Millionen Euro zu erhöhen, berichtete die spanische Zeitung «Sport». Inzwischen seien die Signale aus München positiver, hieß es zudem.

Den Angaben zufolge wollte sich «Barça»-Vizepräsident Sandro Rosell im Vorfeld des Europameisterschafts-Vorrundenspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden in Porto mit Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge treffen. Die Münchner Verantwortlichen hatten sich bislang mit öffentlichen Äußerungen zum möglichen Ballack-Transfer sehr zurückgehalten. Angeblich bemühen sich die Münchner intensiv um Ersatz für den Mittelfeldspieler.

Unterdessen verteidigte Oliver Kahn seine Wechselambitionen. «Jeder Mensch hat das Recht, nach so langer Zeit bei einem Verein noch mal eine Herausforderung zu suchen», sagte der Nationaltorhüter in einem Interview der «Sportbild». Die geäußerten Pläne seien kein Bluff, die unklare Situation sei zudem für ihn kein Problem. «Im Gegenteil, so was gibt mir eher noch den letzten Kick», meinte Kahn.

Die von Bayern-Manager Uli Hoeneß ins Spiel gebrachte Ablösesumme in Höhe 30 Millionen Euro nimmt Kahn offenbar nicht ernst. «Es ehrt mich zwar, dass ich noch diese Wertschätzung besitze. Aber 30 Millionen sind wirklich absolut utopisch.» Kahn steht bei den Münchnern wie Ballack noch bis zum 30. Juni 2006 unter Vertrag.

Vor der Europameisterschaft hatte er eine innere Unruhe beklagt. Dies scheint nun vorbei. «Auf dem Platz fühle ich mich viel wohler, seit ich von nichts abgelenkt werde», sagte der 35-Jährige. Er könne den meisten Spielern nur empfehlen, «nicht zu viel zu lesen, nicht zu viel in den Fernseher zu schauen. Es ist wichtig, die Konzentration auf das Wesentliche zu richten».

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