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Presse: Gericht lässt im Fall Parmalat Milliardenvermögen beschlagnahmen

Ein italienisches Gericht hat einem Pressebericht zufolge Ansprüche des insolventen italienischen Lebensmittelherstellers Parmalat in Milliardenhöhe anerkannt. 27 frühere Top-Manager und Wirtschaftsberater müssten zusammen sieben Mrd. Euro an den Insolvenzverwalter Enrico Bondi zahlen, berichtete die Tageszeitung "MF" am Mittwoch ohne Angabe von Quellen.

dpa-afx MAILAND. Ein italienisches Gericht hat einem Pressebericht zufolge Ansprüche des insolventen italienischen Lebensmittelherstellers Parmalat in Milliardenhöhe anerkannt. 27 frühere Top-Manager und Wirtschaftsberater müssten zusammen sieben Mrd. Euro an den Insolvenzverwalter Enrico Bondi zahlen, berichtete die Tageszeitung "MF" am Mittwoch ohne Angabe von Quellen.

Mit der Gerichtsverfügung könne Bondi Vermögenswerte wie Aktien, Bankguthaben und Immobilien beschlagnahmen lassen, hieß es in dem Bericht weiter. Zu den 27 betroffenen Personen gehören der frühere Parmalat-Chef Calisto Tanzi und die Ex-Finanzchefs Fausto Tonna, Alberto Ferraris und Luciano del Soldato.

Der Insolvenzverwalter hatte ursprünglich eine Beschlagnahmung von Vermögenswerten in Höhe von zehn Mrd. Euro gefordert. Gegen die 27 in der Verfügung genannten Personen ermittelt derzeit auch die Mailänder Staatsanwaltschaft.

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