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Presse: Opel verwendet brüchigen Kunststoff in Motoren

Nach einem Zeitungsbericht soll der Rüsselsheimer Autohersteller brüchige Kunststoffteile in seinen Diesel-Modellen verarbeitet haben. Dabei handele es sich um Motor-Abdeckungen zur Geräuschisolierung, die sich nach Darstellung des Magazins als brüchig erwiesen und schon zahlreiche Pannen verursacht hatten.

dpa-afx FRANKFURT. Nach dem "Spiegel"-Bericht sieht sich Opel von dem Lieferanten um schätzungsweise 20 Millionen DM geprellt.

Opel-Sprecher Karl Mauer bestätigte lediglich, dass die Abdeckungen eines Kunststofflieferanten aus Witten/Ruhr nicht der Vorgaben entsprächen. Ob ein Sicherheitsrisiko bestehe, müsse jedoch erst geprüft werden.

Die billiger gefertigten Verkleidungen sind laut "Spiegel" weniger stabil. Nach Mauers Angaben handelt es sich bei der Abdeckung, die den unteren Teil der Autos abschotten soll, um ein "ziemlich komplexes Teil" zur Geräuschdämmung. Anders als vorgesehen enthielten die Teile keine Glasfasermatte. "Wir haben die Änderung nicht in Auftrag gegeben, und ich meine auch, dass wir sie nicht genehmigt haben", sagte Mauer. Unbekannt sei bisher, wann das Verfahren geändert wurde

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