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Presse: Regierung drängt Eon zu Aufstockung des Gasprom-Anteils

Die Bundesregierung drängt nach einem Bericht der "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) den Eon-Konzern , seine Beteiligung am russischen Energieriesen Gasprom aufzustocken.

dpa-afx ESSEN. Die Bundesregierung drängt nach einem Bericht der "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) den Eon-Konzern , seine Beteiligung am russischen Energieriesen Gasprom aufzustocken. Wie das Blatt (Dienstag) unter Berufung auf Unternehmenskreise schreibt, dürfte der Grund in den Bemühungen liegen, die Stabilität der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen zusätzlich zu untermauern. Eon hält an Gasprom bisher einen Anteil von rund 6,5 Prozent, der inzwischen fast vier Mrd. Dollar wert ist.

Eon habe auf den Vorstoß bisher aber nicht reagiert. Der Konzern prüfe, zur Finanzierung von milliardenschweren Investitionen in Russland, zu denen der Aufschluss eines neuen Gasfeldes sowie eine zusätzliche Pipeline gehörten, einen Teil seiner Gasprom-Beteiligung einzusetzen und sie damit zu verringern. Andererseits habe Eon vor kurzem erklärt, in den kommenden drei Jahren 6,1 Mrd. Euro zum Ausbau bestehender Beteiligungen in Europa zu verwenden.

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