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Presse: SMS werden deutlich teurer

Kunden mit laufenden Verträgen müssen den Experten zufolge nicht sofort mit höheren SMS- Preisen rechnen. Bei einer Änderung der Tarife stehe ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu.

dpa BERLIN. Kurzmitteilungen per Handy werden nach Informationen der "Berliner Morgenpost" (Mittwochsausgabe) demnächst deutlich teurer. Das Verschicken kostenloser SMS (Short Message Service) über das Internet stehe sogar vor dem endgültigen Aus, berichtet das Blatt unter Berufung auf eine Branchenumfrage. Hintergrund seien drastisch höhere SMS-Gebühren der Netzbetreiber T Mobil - (D1), Vodafone (D2), E-Plus und Viag Interkom zu Lasten der Wiederverkäufer (Provider). Mobilfunk-Verträge mit einem monatlichen Kontingent an kostenlosen SMS würden wohl auf Dauer nicht mehr angeboten, zitiert das Blatt Mobilcom-Sprecher Matthias Quaritsch.

Und weiter: "Die Free-SMS- Dienste werden wegfallen müssen, die rechnen sich einfach nicht mehr". Der Mobilfunkprovider Talkline plant dem Bericht zufolge sogar rechtliche Schritte gegen die erhöhten Gebühren der Netzbetreiber. "Wir wollen mit allen Mitteln verhindern, dass unsere Kunden dadurch Nachteile haben", sagteTalkline-Sprecher Peter Fuchs der Zeitung. Deshalb habe Talkline eine Klage eingereicht. Kunden mit laufenden Verträgen müssen den Experten zufolge nicht sofort mit höheren SMS- Preisen rechnen. Bei einer Änderung der Tarife stehe ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu, berichtet die Zeitung.

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