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Presse: VW will Joint Venture mit malaysischem Autobauer Proton gründen

Der Automobilkonzern Volkswagen will einem Pressebericht zufolge ein Joint Venture mit dem malaysischen Autobauer Proton gründen und Fahrzeuge vor Ort bauen. Beide Unternehmen sollten je 50 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen halten, berichtet das Magazin "Focus-Money".

dpa-afx WOLFSBURG. Der Automobilkonzern Volkswagen will einem Pressebericht zufolge ein Joint Venture mit dem malaysischen Autobauer Proton gründen und Fahrzeuge vor Ort bauen. Beide Unternehmen sollten je 50 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen halten, berichtet das Magazin "Focus-Money". Möglich sei auch der direkte Einstieg bei Proton. Ein Abschluss solle noch in diesem Jahr erfolgen.

Ein VW-Sprecher bestätigte dpa-AFX am Mittwoch Gespräche mit Proton. Inhaltlich sei aber noch keine Entscheidung gefallen, sagt er weiter. Den Bericht wollte er nicht kommentieren. Zum Inhalt der Gespräche und zum möglichen Zeitpunkt eines Abschlusses wollte er keine Aussagen machen. Bereits Anfang Oktober hatten Medien von Verhandlungen über eine Zusammenarbeit von VW und Proton berichtet.

Über Proton hätte VW direkten Zugang zu Südostasien, berichtet "Focus-Money" weiter. Der malaysische Staat, der 38 Prozent an Proton hält, habe auf ausländische Fahrzeuge Importzölle von 300 Prozent erhoben. Durch das Joint Venture würden diese wegfallen.

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