Pressebericht
Allianz schließt Dresdner-Kauf nicht mehr aus

Möglicherweise übernimmt der Versicherungskonzern die Bank und verkauft Teile weiter.

Reuters FRANKFURT. Die Dresdner-Bank Großaktionärin Allianz könnte einem Magazin-Bericht zufolge, die Dresdner Bank übernehmen und dann einzelne Bereiche des Kreditinstituts weiter zu veräußern. "Diese Überlegung galt bisher als tabu, wird aber nun auch in der Allianz-Zentrale nicht mehr ausgeschlossen", berichtet das "Manager Magazin" am Donnerstag vorab aus seiner jüngsten Ausgabe. Von der Allianz war zunächst keine Stellungnahme zu erreichen. Ein Sprecher der Dresdner Bank sagte lediglich: "Das kommentieren wir nicht."

Denkbar sei, dass die Allianz unter anderem prüfe, die Dresdner Bank selbst zu übernehmen und anschließend das Firmengeschäft und Investmentbanking weiter zu verkaufen.

Die Allianz hält 21,7 % an der Dresdner Bank. Nach den gescheiterten Fusionsgesprächen zwischen Dresdner Bank und der Commerzbank gilt die Dresdner als ein potenzielles Übernahmeziel für ausländische Großbanken.

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