Pressebericht
Eichel will UMTS-Einnahmen bei Privatbanken parken

Solange die Lizenzgelder nicht zur Schuldentilgung eingesetzt werden können, sollen sie noch kurzfristig Gewinn bringen - von dreistelligen Millionensummen ist die Rede.

ddp FRANKFURT/MAIN: Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) erwägt, Einnahmen aus der Versteigerung der UMTS-Lizenzen bei privaten Banken zu parken, solange sie nicht zur Schuldentilgung eingesetzt werden können. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums dem Anlegermagazin "Die Telebörse" (Donnerstagausgabe). Die Anlagespezialisten des Bundes sondierten, "ob ein Teil des Geldes kurzfristig Gewinn bringend bei Privatbanken untergebracht werden kann".

Die Versteigerungserlöse von fast 100 Mrd. Mark müssen von den sechs erfolgreichen Bietern bis Donnerstag nächster Woche auf ein Treuhandkonto des Bundes überwiesen werden. Da der Rückkauf von Anleihen nur schrittweise und marktschonend vollzogen werden könne, dürfte die zwischenzeitliche Anlage der Gelder noch einmal Zinseinnahmen in dreistelliger Mill.höhe erbringen. Diese Zinsgewinne sind laut "Telebörse" im Ministerium ein Tabu-Thema, da eine Diskussion darüber neue Begehrlichkeiten wecken könnte.

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