Pressebericht
Heineken zeigt Interesse an Binding und Krombacher

Der niederländische Brauereikonzern will sich gegen seinen Konkurrenten Interbrew positionieren.

dpa-afx AMSTERDAM. Die niederländische Brauerei Heineken NV ist einem Pressebericht zufolge langfristig an den deutschen Biermarken Binding und Krombacher interessiert. Wie das Anlegermagazin "Die Telebörse" vorab aus seiner Donnerstagausgabe berichtete, wolle Heineken seine Position auf dem europäischen Biermarkt gegenüber dem belgischen Mitbewerber Interbrew zwar ausbauen, dabei aber keinen Kauf überstürzen.

Das Magazin zitiert Heineken-Chef Karel Vuursteen mit den Worten, Binding habe "interessante Marken", und Krombacher sei "auch schön". Heineken werde dort einkaufen, wo sich eine gute Umsatzrendite entwickeln könnte. Dabei werde nicht nur an den Kauf kompletter Brauereien gedacht, sondern auch an einzelne Marken. In 20 Jahren wolle Heineken dann deutscher Marktführer sein, berichtet "Die Telebörse".

Ende Oktober hatte Mitbewerber Interbrew für seine Übernahme von Beck & Co die Zustimmung der EU erhalten. Die Belgier wollen 3,5 Mrd. DM für die deutsche Brauerei zahlen.

Heineken hat nach Angaben der "Telebörse" infolge der Terroranschläge seine Gewinnprognose leicht nach unten gesenkt. Anstelle von 15 % werde Heineken seinen Gewinn nur noch um 12 % gegenüber dem Vorjahresgewinn von 621 Mill. ? steigern können, zitiert das Magazin den Heineken-Chef.

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