Pressekonferenz am Nachmittag erwartet
Kirch-Auffanglösung auch mit ausländischen Investoren

Bei der von den Gläubigerbanken diskutierten Auffanglösung für die von der Insolvenz bedrohten Kirch GmbH-Media & Co KGaA wird Frankfurter Finanzkreisen zufolge eine Beteiligung von ausländischen Investoren nicht ausgeschlossen.

vwd FRANKFURT. Bei den Banken werde weiter an einer Lösung gearbeitet, die möglicherweise noch am Montag auch von beteiligten Instituten Bayerische Landesbank, Hypo-Vereinsbank, Commerzbank und DZ Bank in München vorgestellt werden soll, hieß es.

Dabei seien keine ausgefeilten Konzepte zu erwarten, sondern vielmehr Willenserklärungen, die im Laufe des Monats erst detailliert ausgearbeitet werden sollen, hieß es. Die beteiligten Institute bevorzugen den weiteren Angaben zufolge eine eigenverwaltete Insolvenz unter dem Düsseldorfer Anwalt Wolfgang van Betteray. Ferner sei zu erwarten, dass die Banken eine Mehrheitsposition an der Auffanggesellschaft anstreben werden, in die die Anteile von Kirch-Media eingebracht werden sollen.

Dabei sollen die Institute jedoch nicht nach der Größe ihrer bislang gewährten Kredite, sondern eher paritätisch beteiligt sein. Dem Vernehmen nach könnten der Auffanggesellschaft bis zu 800 Mill. Euro von den Banken zugeführt werden. Allerdings seien auch hier noch keine Details bekannt, hieß es in Frankfurt unter Verweis auf die für den Nachmittag erwartete Pressekonferenz in München.

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