Pressekonferenz angekündigt
EU weist USA-Vorwürfe gegen Airbus-Subventionierung zurück

dpa/afx BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat Vorwürfe aus Washington bezüglich einer möglichen Subventionierung des geplanten Großraumflugzeugs A3XX zurückgewiesen. Ein Sprecher des EU-Kommissars für Außenbeziehungen, Chris Patten, sagte am Dienstag, dass die geplante Regierungsbeteiligung am A3XX in "voller Übereinstimmung" mit dem 1992 abgeschlossenen Vertrag zwischen der EU und den USA geschehe.

Die EU hat damit im Vorfeld der für Dienstag um 14.30 Uhr angekündigten Pressekonferenz von Airbus auf die Vorwürfe von US-Präsident Bill Clinton reagiert. Dieser hatte beim EU/USA-Gipfeltreffen am Montag davor gewarnt, Airbus bei der Finanzierung des A3XX Sonderkonditionen einzuräumen. Weiter warnte er in diesem Zusammenhang vor einem möglicherweise schweren Handelskonflikt zwischen der EU und den USA.

Unterstützt werde Airbus mit zurückzahlbaren Krediten, so der Sprecher weiter, die wiederum in voller Übereinstimmung mit dem WTO-Abkommen von 1994 für Subventionen vergeben werden. Weiter fügte er hinzu, dass Airbus keine Geschenke oder Almosen von der EU bekomme.

Das EU-Kommissariat warf dem US-Präsidenten Clinton vor, dass die US-Firma Boeing hinter den Subventions-Vorwürfen stehe. Airbus ist weltweit der größte Konkurrent von Boing und ist ein Gemeinschaftsunternehmen des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns (80 %) und dem britischen Unternehmen BAe Systems PLC (20 %).

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