Pressemitteilung angekündigt
Bank will Hälfte des Personals entlassen

Die Belegschaft der finanziell angeschlagenen Gontard & Metallbank AG, Frankfurt, musste am Dienstagmorgen eine Hiobsbotschaft entgegennehmen. Wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage bestätigte, soll die Hälfte des Personals abgebaut werden.

vwd/dpa FRANKFURT. Die Mitarbeiter seien über diese Absicht auf einer Mitarbeiterversammlung unterrichtet worden. Am späten Montagabend war nur von erheblichen Personaleinschnitten die Rede, die Bankenkreise auf bis zu 30 Prozent beziffert hatten. Die Bank beschäftigt etwa 220 Menschen.

Zuvor hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) ein vorübergehendes Veräußerungs- und Zahlungsverbot nach Paragraf 46a Absatz 1 KWG ergriffen. Die Bank wurde dadurch für den Verkehr mit der Kundschaft vorübergehend geschlossen. Der Sprecher verwies darauf, dass dies für einige der rund 17 000 Privatkunden eine "tragische Situation" bedeute. Es gebe darunter durchaus solche, die ihre Lohn- und Gehaltszahlungen über ihr Gontard-Konto abwickelten. "Da geht nichst mehr", fügte der Sprecher hinzu.

Der Sprecher kündigte zu weiteren Details noch für den Dienstagmittag eine Pressemitteilung an. Ein Investor sei noch nicht gefunden, die Bemühungen liefen aber unvermindert fort. Auch das gesamte Kreditportfolio der Bank stehe nach wie vor zur Disposition.

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