Pressenhersteller erwartet Umsatzrückgang
Schuler sieht ein Ende der Durststrecke

Der Pressenhersteller Schuler erwartet nach einem Einbruch im ersten Halbjahr für 2002/03 nochmals einen drastischen Umsatzrückgang. Für 2003/04 macht sich das Göppinger Unternehmen angesichts einer besseren Autokonjunktur aber wieder Mut.

Reuters GÖPPINGEN. Der Konzernumsatz werde in dem am 30. September endenden Geschäftsjahr auf weniger als 500 (2001/02: 686,7) Mill. ? sinken, teilte Schuler am Mittwoch in Göppingen mit. Die Nachfrage beginne sich wieder zu beleben, Impulse seien vor allem von nordamerikanischen Autoherstellern gekommen, hieß es. Im Umsatz werde sich dies wegen der langen Projektlaufzeiten aber erst 2003/04 widerspiegeln.

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres brach der Umsatz des Anlagenbauers für den Karosseriebau auf 166,0 (270,7) Mill. ? ein. Der Auftragseingang habe mit 278,9 Mill. ? aber nur um zehn Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Nach einem Verlust von 8,9 Mill. ? im vergangenen Jahr soll das operative Ergebnis (Ebit) 2002/03 trotz der schwachen Auslastung positiv ausfallen. Im ersten Halbjahr habe das Ebit bei 0,4 (minus 4,9) Mill. ? gelegen. Auf Grund latenter Steuern sei das Ergebnis nach Steuern mit 6,8 (11,3) Mill. ? noch negativ ausgefallen.

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