Preussag will Minderheitsaktionäre ausschließen
Abfindung für Hapag-Lloyd-Aktionäre

Die Preussag AG wird den Minderheitsaktionären der Hapag-Lloyd AG eine Abfindung zahlen. Der Beschluss zum Ausschluss der Minderheitsaktionäre soll den weiteren Angaben zufolge während der Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG am 21. Juni gefasst werden.

Hannover vwd. Die Preussag AG, Hannover, wird den Minderheitsaktionären der Hapag-Lloyd AG, Hamburg, eine Abfindung von 2.178,57 EUR je Aktie zahlen. Der Gesamtwert der Barabfindung belaufe sich auf rund 24 Mio EUR, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Die Höhe der Abfindung sei auf Basis eines von PricewaterhouseCoopers Corporate Finance Beratung GmbH erstellten Bewertungsgutachtens ermittelt worden, hieß es weiter. Das Gutachten umfasse sowohl die logistischen Aktivitäten der Hapag-Lloyd-Gruppe als auch die zur ehemaligen TUIGroup gehörenden touristischen Gesellschaften. Der vollständige Erwerb der Aktien der Hapag-Lloyd AG schließe den 1998 vollzogenen Mehrheitserwerb des Hamburger Unternehmens ab.

Der Beschluss zum Ausschluss der Minderheitsaktionäre soll den weiteren Angaben zufolge während der Hauptversammlung der Hapag-Lloyd AG am 21. Juni gefasst werden. Nach dem Erwerb von 99,1 Prozent des damaligen Aktienkapitals von Großaktionären sei durch ein Kaufangebot an die übrigen Aktionäre und die zwischenzeitliche Einbringung der VTG-Lehnkering AG, Duisburg, die Beteiligungsquote bereits auf über 99,6 Prozent erhöht worden. Die verbleibenden rund 0,4 Prozent des Kapitals entsprächen rund 11.000 Aktien.

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