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Private Banken liegen im Internet vorn

Mit nahezu 5 Mill. Onlinekonten entfielen 1999 rund 43 % aller über das Internet geführten Bankkonten auf die privaten Banken, geht aus einer Studie des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) hervor.

po FRANKFURT/M. Die privaten Banken haben im Internetbanking mit Privatkunden in Deutschland klar die Nase vorn. Mit nahezu 5 Mill. Onlinekonten entfielen 1999 rund 43 % aller über das Internet geführten Bankkonten auf die privaten Banken, geht aus einer Studie des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) hervor. Damit sei man eindeutig Marktführer, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des BdB, Wolfgang Arnold, in Frankfurt. 31 % der online geführten Konten entfielen auf die Sparkassen, 20 % auf die Volks- und Raiffeisenbanken und 6 % auf die Postbank. Ein Großteil des Erfolgs der BdB-Mitgliedsinstitute entfällt hierbei auf die Direktbanken. Bis zum Jahre 2005 rechnet Arnold mindestens mit einer Verdoppelung der Anzahl der Onlinekonten auf dann rund 20 Mill.

In der Studie, die der BdB in Zusammenarbeit mit der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen Online GmbH erhoben hat, heißt es, dass heute bereits jeder neunte Bundesbürger seine Bankgeschäfte über das Internet abwickelt. Bei Bundesbürgern, die regelmäßig das Internet als Informations- und Kommunikationsmedium benutzen steigt dieser Anteil auf über 40 %.

Ein großes Thema stellt laut Arnold das Thema Sicherheit im Internet dar. Nur 21 % der Befragten halten Online-Banking für sicher. Für 31 % sind die Sicherheitsmängel der Grund, weshalb sie kein Online-Banking betreiben. Vor allem ältere Menschen stehen den neuen Techniken eher kritisch gegenüber. Arnold bekräftigte in diesem Zusammenhang die Forderung der privaten Banken, das Signatur-Gesetz zu novellieren, um neben die Unterschrift per Hand eine rechtsverbindliche elektronische Schriftform zu stellen. Die von der EU im Mai dieses Jahres verabschiedete Richtlinie zum elektronischen Geschäftsverkehr weise in die richtige Richtung, so Arnold. Sie müsse schnellstmöglich in allen EU-Ländern in nationales Recht umgesetzt werden.

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