Privatisierung geplant
Air-France-Gewinn bricht weiter ein

Die französische Fluggesellschaft Air France hat im Zuge der schweren Branchenkrise weiter an Gewinn eingebüßt. Wie die Gesellschaft am Dienstag in Paris mitteilte, sank der Nettogewinn im vergangenen Geschäftsjahr 2002/2003 (31. März) um 21,6 % auf 120 Mill. ?.

HB/dpa PARIS. Bereits im Vorjahr war der Gewinn um fast zwei Drittel auf 153 Mill. ? eingebrochen. Der Umsatz der Air France stieg dagegen 2002/2003 um 1,3 % auf 12,7 Mrd. ?. Der operative Gewinn verringerte sich um 18,3 % auf 192 Mill. ? (Vorjahr 235 Mio Euro).

Veräußerungen im Luftfahrtbereich ausgeklammert, strebt Air France im laufenden Geschäftsjahr 2003/2004 beim Betriebsergebnis ein leicht positives Resultat an. "Seit mehreren Wochen beobachten wir ein Wiederansteigen bei den Reservierungen in dem gesamten Netz, Asien ausgenommen", erklärte Air-France-Chef Jean-Cyril Spinetta dazu.

Air France richtet sich darauf ein, dass die geplante Privatisierung der Gesellschaft von Anfang September an eingeleitet werden könnte. "Wir werden bereit sein, aber es ist der Aktionär (der Staat), der entscheidet, und dieser hat den Schritt wiederholt von den Bedingungen des Marktes abhängig gemacht", sagte Exekutivdirektor Pierre-Henri Gourgeon. Der französische Staat als bisheriger Mehrheitsaktionär will weitere 30 bis 40 % seiner Air France - Anteile verkaufen und nur etwa 20 % behalten.

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