Privatrente soll attraktiver werden
Riester-Fonds im Überblick

"Riester" kann für viele interessanter sein als zunächst gedacht. Die private Ergänzung der gesetzlichen Rente kann sich durch die Zulagen durchaus als rentabel erweisen. Doch wirklich lohnend ist sie nur bei hoher Kinderzahl oder niedrigem Einkommen.

HB DÜSSELDORF. Ab 2005 soll - so die Absicht des Gesetzgebers - die seit 2001 propagierte Riesterrente durch Vereinfachungen neue Anhänger finden. Künftig werden die Anlageprodukte nicht mehr definiert und Zahlungsmodalitäten nicht mehr vorgeschrieben. Neu auch die Regeln für die Auszahlung im Alter: Während bislang nur eine monatliche Rentenzahlung erlaubt wurde, können künftig bis zu 30 Prozent des Kapitals auf einmal ausgezahlt werden.

Vertriebs- und Abschlusskosten dürfen nur noch auf längstens fünf Jahre verteilt werden. Während Geringverdiener bislang je nach Familiensituation unterschiedliche Mindestbeiträge vereinbaren mussten, haben sie künftig jährlich mindestens einen - dann für alle einheitlichen - Sockelbetrag von 60 Euro selbst zu leisten.

Die Anbieter müssen vor Vertragsabschluss die kalkulierte Gesamtrendite angeben, damit die Vorsorgeprodukte besser zu vergleichen sind. Auch das Antragsverfahren für die staatliche Zulage soll vereinfacht werden: Der Sparer muss die Zulage nicht jährlich neu beantragen. Er kann den Anbieter (zum Beispiel das Versicherungsunternehmen) schon bei Vertragsabschluss dazu bevollmächtigen. Der Sparer kann zudem im Zulageantrag einwilligen, dass die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (sie bewilligt die Zulage) die Höhe des beitragspflichtigen Vorjahresverdienstes beim Rentenversicherungsträger direkt ermittelt. (Quelle: http://www.ihre-vorsorge.de)

Jetzt hat der deutsche Fondsverband BVI eine aktuelle Übersicht der Riester-Produkte von acht Fondsgesellschaften bereitgestellt (www.bvi.de, "Vorsorge mit Fonds/Private Altersvorsorge/Riester-Rente"). Auch Versicherer und Banken bieten Riester-Verträge an.

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