Pro Sieben Sat1 Media
Zwischenruf: Quotenkiller des Fußballs

hps DÜSSELDORF. Nicht einmal Uli Hoeneß, Leo Kirchs treuer Knappe in Sachen Fußballrechte, hält der Sat1-Fußballshow "ran" nunmehr noch die Stange. Mit der schlechtesten Einschaltquote aller Zeiten schadet der Sender der Pro Sieben Sat1 Media nicht nur dem deutschen Fußball, sondern auch dem eigenen Börsenkurs. Die Sturheit des Vorstandsvorsitzenden Urs Rohner hat sich als katastrophaler Fehler entpuppt. Natürlich ist die Senderfamilie letzten Endes nur eine von mehreren Verwertungsketten der Kirch-Gruppe. Dennoch: Rohner hätte bei der Holding durchsetzen müssen, die späte Ausstrahlung der Fußballshow aufzugeben.

Was bleibt also nach dem dritten Spieltag? Enttäuschte Fußballmanager, verärgerte Zuschauer und frustrierte Redakteure. Das Schlimmste aber sind die stocksauren Werbekunden. Sechs Wochen beträgt die Kündigungszeit für die Spots bei "ran". Sollte Rohner nicht die Notbremse ziehen, wollen offenbar viele Firmen abspringen. Die Lösung kann nur heißen, die Fußballshow früher auszustrahlen. Dann kommen vielleicht die Quoten und die Werbeeinnahmen aus besseren Zeiten zurück.

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