PRO steht ohne Chef da
Mettbach wirft das Handtuch

Mario Mettbach, der Vorsitzende der Partei Rechtsstaatlicher Offensive, ist einen Tag nach dem Debakel bei der Hamburger Bürgerschaftswahl zurückgetreten.

HB HAMBURG. Er übernehme die volle politische Verantwortung für das Ergebnis, sagte Mettbach am Montag in Hamburg. Die vom rechtskonservativen Politiker Ronald Schill gegründete Partei erreichte nur noch 0,4 % der Stimmen. Mettbach betonte, die Trennung von Schill sei richtig gewesen, er habe die Partei aber nicht einen können.

"Herr Schill und seinesgleichen dürfen in der Politik in Hamburg und in Deutschland dauerhaft keinen Fuß fassen", sagte er. Er äußerte die Hoffnung, dass mit dem Rücktritt der Weg für einen Neuanfang der Bundespartei möglich werde. Es seien ausreichend kluge Köpfe vorhanden, die übergangslos die Arbeit fortführen können. Bis zur Neuwahl eines Bundesvorsitzenden führe der erste Stellvertreter Klaus Veuskens aus Niedersachsen den Bundesverband, sagte Mettbach.

Die Partei Rechtsstaatlicher Offensive trifft sich an diesem Samstag im niedersächsischen Langenhagen zu einem Bundesparteitag. Zuvor sollen die Kandidaten für die Europawahl aufgestellt werden.

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