Probleme am US-Markt: Deutsche Autobauer schwächeln

Probleme am US-Markt
Deutsche Autobauer schwächeln

Die deutschen Autobauer haben derzeit Schwierigkeiten am US-Markt. Die Absatzzahlen brachen im Januar teilweise erheblich ein.

HB/dpa NEW YORK. Volkswagen of America habe 17 811 Fahrzeuge verkauft, im Januar 2002 waren es noch 21 362, teilte VW am Montag in Wolfsburg mit. Grund sei unter anderem die schwache Verfassung des Marktes. Die Volkswagen-Tochter Audi habe im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat mit 5478 Fahrzeugen 13,4 Prozent weniger Autos verkauft. Dies berichtete das Unternehmen am Montag in Auburn Hills mit.

Auch der Absatz des Sportwagenbauers Porsche in Nordamerika schwächelt weiter. Im Januar gingen die Auslieferungen mit 1395 Fahrzeugen im Vergleich zu Januar 2002 um zehn Prozent zurück. Wie die Dr. Ing. h.c. F. Porsche am Montagabend berichtete, hielt sich der Porsche 911 mit einem Rückgang von lediglich zwei Prozent auf 800 Fahrzeug stabil. Die Auslieferungen des Boxster gingen dagegen um 18 Prozent auf 595 Fahrzeuge zurück. Porsche sprach von einem derzeit unsicheren Markt, in dem die Konsumenten vor allem wegen des Irak-Konfliktes verunsichert seien. Für das laufende Geschäftsjahr 2002/2003 bleibe man dennoch zuversichtlich. Im März kommt der sportliche Geländewagen Cayenne als drittes Porsche-Modell in Nordamerika auf den Markt, von dem sich das Unternehmen einen großen Absatz- und Umsatzsprung erhofft.

Der amerikanische Autohersteller Ford Motor Co. hat dagegen im Januar in den USA 4,1 Prozent mehr verkauft als im Jahr zuvor. Zum Absatz von 242 555 Fahrzeugen hätten besonders Pkw mit plus 5,6 Prozent beigetragen, teilte Ford am Montag in Dearborn mit. In diesem Umsatz sind Wagen der ausländischen Marken Jaguar, Land Rover und Volvo enthalten.

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