Probleme beim Daimler-Partner
Mitsubishi muss erneut Autos zurückrufen

Der japanische Daimler-Chrysler-Partner Mitsubishi hat erneut Qualitätsprobleme mit seinen Fahrzeugen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Wochenende in Tokio, dass in Japan 400 000 Mitsubishi-Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen werden müssen.

HB/zel TOKIO/DÜSSELDORF. Wegen fehlerhafter Teile kann der Motor ausfallen, wenn das Auto plötzlich anhalten muss. Ein Teil der betroffenen Fahrzeuge ist nach Mitsubishi-Angaben auch nach Europa exportiert worden.

Mitsubishi war durch massive Qualitätsprobleme auf seinem japanischen Heimatmarkt aufgefallen. Zu einem Skandal kam es im Sommer 2000: Mitsubishi hatte Fahrzeugmängel systematisch verschwiegen und nicht an die japanischen Aufsichtsbehörden gemeldet. Vor zwei Jahren flog Mitsubishi damit auf. Daimler-Chrysler ist angetreten, die Qualitätsprobleme bei seinem japanischen Partner zu beseitigen. Der Stuttgarter Konzern hält gut 37 % an Mitsubishi.

Ein Sprecher der Mitsubishi-Europazentrale in Amsterdam bestätigte, dass der neue Rückruf das europäische Geschäft betreffen könnte. Es fehlten aber noch genaue Angaben aus Japan. Morgen erhält Daimler-Chrysler stärkeren Einfluss auf Mitsubishi: Der frühere Daimler-Manager Rolf Eckrodt wird Präsident des japanischen Herstellers.

Quelle: Handelsblatt

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