Probleme im Flugsektor
Stork-Konzern streicht 900 Stellen

Der niederländische Technologiekonzern Stork will wegen Problemen in der Sparte Luftfahrt 900 Stellen streichen. Die Folgen der Pleite des Flugzeugbauers Fairchild Dornier sowie geringere Aktivitäten beim Unterhalt von Flugzeugen und geringere Verkäufe von Ersatzteilen erforderten Anpassungen in diesem Bereich, teilte Stork am Mittwoch mit.

HB/dpa DEN HAAG. Zugleich sollen unter anderem für Kapazitätsanpassungen in mehreren Sektoren im 4. Quartal einmalig 80 Millionen Euro bereit gestellt werden. Der Konzern, der die 1996 in Konkurs gegangene niederländische Flugzeugfabrik Fokker übernommen hatte, streicht allein 400 der etwa 700 Arbeitsplätze in Fokker-Niederlassungen. Weitere Stellen sollen bei technischen Diensten im In- und Ausland und im Bereich Industriekomponenten verschwinden. Entlassungen seien nicht auszuschließen, teilte das Unternehmen mit. Bei Stork sind derzeit 16 000 Arbeitnehmer beschäftigt.

Stork hat in den ersten neun Monaten 2002 einen Reingewinn von 24 Millionen Euro gemacht, nach einem Verlust von 23 Millionen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damals hatte eine einmalige Abschreibung das Ergebnis belastet. Allein im dritten Quartal 2002 betrug der Reingewinn 8 Millionen Euro nach einem Reingewinn von 11 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Konzern ist auch im Textildruck sowie in der Lebensmittelverarbeitung tätig.

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