Probleme im Pflanzenschutzgeschäft
Schwächere Gewinne bei Schering und Aventis erwartet

Wegen schlecht laufender Pflanzenschutzgeschäfte müssen die Pharmakonzerne Aventis und Schering ihre Gewinnprognosen korrigieren, heißt es in einem Zeitungsbericht.

dpa FRANKFURT/MAIN. Wegen Problemen im Pflanzenschutzgeschäft müssen die Pharmakonzerne Aventis und Schering nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) ihre Gewinnprognosen für dieses Jahr 2000 voraussichtlich nach unten korrigieren. Bei dem Pflanzenschutzhersteller Aventis Crop Science, an dem Aventis mit 76 % und Schering mit 24 % beteiligt ist, falle überraschend ein Sonderaufwand in dreistelliger Euro-Millionenhöhe an, berichtet die Zeitung in ihrer Samstagsausgabe.

Sonderaufwand in dreistelliger Euro-Millionenhöhe

Mit dem Sonderaufwand sollen der FAZ zufolge die Kosten und Risiken abgedeckt werden, die sich aus der missbräuchlichen Verwendung des gentechnisch veränderten Maisprodukts Star-Link in den Vereinigten Staaten ergeben. Der Sonderaufwand schlage auf die Konzernergebnisse von Aventis und Schering durch. Bei Schering könne wohl allenfalls noch mit einem einstelligen Gewinnanstieg gerechnet werden. Ursprünglich wollte der Berliner Pharmakonzern den Gruppengewinn nach Steuern in diesem Jahr aber um 27 % steigern.

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