Probleme mit Flugplanung und Kapitalbeschaffung noch ungelöst
Gründung neuer Schweizer Fluggesellschaft verzögert sich

Crossair kann unter anderem wegen fehlender Lizenzen nicht wie vorgesehen bis zum Beginn des Winterflugplanes alle Langstreckenflüge der Swissair übernehmen. Sachverwalter gegen Swissair-Überbrückungskredit Swissair-Passagiere bilden Geschädigtenpool

dpa-afx GENF. Die Gründung einer neuen nationalen Fluggesellschaft in der Schweiz bis zum 1. November droht zu scheitern. Wie Schweizer Tageszeitungen am Sonntag übereinstimmend berichteten, kann die Crossair unter anderem wegen fehlender Lizenzen nicht wie vorgesehen bis zum Beginn des Winterflugplanes alle Langstreckenflüge der Swissair übernehmen. Weitere ungelöste Probleme neben den fehlenden Konzessionen des Schweizerischen Bundesamtes für Zivilluftfahrt seien die Flugplanung, die Größe des Personalbestandes und Flugzeugparks sowie die Kapitalbeschaffung.

Für die neue Schweizer Fluggesellschaft sind nach Angaben von Luftfahrtexperten bis zu 3 Mrd. Franken (3,96 Mrd. DM) notwendig. Nach einem Bericht der "Sonntagszeitung" will die Schweizer Regierung für die marode Swissair mit weiteren Finanzhilfen zwar in die Bresche springen, aber dafür im Gegenzug auf die geplante Senkung von Unternehmenssteuern in Höhe von 300 Mill. Franken (396 Mill. DM) verzichten.

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