Probleme sind gravierend: Musikbranche will Nachwuchs fördern

Probleme sind gravierend
Musikbranche will Nachwuchs fördern

Gegen die wirtschaftliche Krise will die Musikbranche mit vereinten Kräften kämpfen: Führende Verbände haben sich erstmals zu einer Initiative zusammengeschlossen, die vor allem den Nachwuchs fördern will.

HB/dpa FRANKFURT. Die Probleme seien so gravierend, dass sie gemeinsam gelöst werden müssten, berichteten Vertreter des Deutschen Musikverleger-Verbandes, der GEMA, der ver.di-Fachgruppe Musik und der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV), am Dienstag, acht Tage vor Beginn der Musikmesse (5. bis 9. März), in Frankfurt.

Ohne ihren insolventen Dachverband, den Deutschen Musikrat, planen die Verbände in Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt und der "neuen musikzeitung" außer einem Gemeinschaftsstand ein Diskussionsprogramm über die Perspektiven musikalischer Bildung und den Wert von Kreativität. Mit der "konkreten Kooperation" wolle man auf die "starken Abhängigkeiten" der verschiedenen Sparten innerhalb der Branche reagieren, sagte der BDMV-Generalsekretär Stefan Liebing. Wenn man junge Menschen stärker an Musik binde, könne man auch Konzertsäle leichter füllen.

In den nächsten zehn bis 20 Jahren sinke in Deutschland die Zahl professioneller Nachwuchsmusiker, prophezeite Liebing vom BDMV, der als größter Laienmusikverband in Deutschland gilt. Sendungen wie "Deutschland sucht den Superstar" bewerteten die Verbandsvertreter positiv. Man dürfe jedoch nicht qualitativ hochwertige und weniger qualitätsvolle Musik mit "den gleichen Labels" verkaufen, sagte der Herausgeber der "neuen musikzeitung", Theo Geißler.

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