Problemen in Russland
Interbrew bekräftigt Gewinnziel

Der nach Absatz weltweit drittgrößte Braukonzern, die belgische Interbrew, hat trotz Problemen im Russland-Geschäft sein Gewinnziel für 2002 bekräftigt.

Reuters BRÜSSEL. Der Hersteller der Biersorten Beck's und Stella Artois erwartet nach eigenen Angaben nach wie vor einen Anstieg des Gewinns je Aktie im laufenden Jahr auf 1,50 Euro von 1,26 Euro im Vorjahr. Die Belgier hatten Anfang dieses Jahres die Bremer Brauerei Beck & Co übernommen.

In Russland sei das Unternehmen in den schnell wachsenden Dosen- und Plastikflaschen-Markt zu spät eingestiegen, teilte Interbrew am Montag in Brüssel mit. Nun konzentriere sich die russische Tochter Sun Interbrew auf den Aufbau eines Vertriebssystems in diesen Segmenten. Interbrew steht auf dem stark expandierenden russischen Markt, wo das Unternehmen etwa acht Prozent seines Bierabsatzes erzielte, unter anderem mit den europäischen Konkurrenten Scottish & Newcastle und Carlsberg im Wettbewerb. Die Hauptmärkte von Interbrew sind Europa und die USA.

Für die ersten neun Monate 2002 gab Interbrew einen Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 15,1 Prozent auf 581 Millionen Euro bekannt. Der Netto-Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 5,3 Milliarden Euro gesunken. Das Ebit lag leicht unter der durchschnittlichen Analysten-Prognose von 590 Millionen Euro. Der Kurs der Interbrew-Aktie fiel am Montag an der Brüsseler Börse in einem festeren Marktumfeld um 0,6 Prozent auf 24,20 Euro.

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