Problemlos Bankverbindungen ausspionieren
Nutzer sorglos im Umgang mit Datei-Tausch-Diensten

Die Nutzer von Datei-Tausch-Diensten wie Napster gehen offenbar sorglos mit ihren privaten Daten um.

ddp MÜNCHEN. Wie das Online-Magazin Computer Channel am Freitag berichtet, können Kriminelle in vielen Fällen problemlos Bankverbindungen, Passwörter und private Korrespondenz ausspionieren. Viele Nutzer achteten offensichtlich nicht darauf, welche Verzeichnisse sie für den Tausch von Daten über das Internet freigeben.



Die Nutzer selbst öffneten ihre Festplatten für den Zugriff von außen. Wer sich an dem sogenannten Peer-to-Peer-Verfahren einer Tauschbörse beteiligen will, muss nämlich bei der Anmeldung bestimmte Ordner auf seiner Festplatte freigeben. Aus diesen Verzeichnissen können dann andere Nutzer des jeweiligen Dienstes Dateien wie Musikstücke, Songtexte oder Videos herunterladen. Oftmals würden auch Ordner freigegeben, in denen sensible Daten gespeichert seien.



Bei Recherchen in den Dateitauschbörsen Gnutella und Mynapster stieß der Computer Channel nach eigenen Angaben auf Dutzende hochsensibler Daten und privater Dokumente von deutschen sowie amerikanischen Internetnutzern. So liegen dem Online-Magazin beispielsweise sämtliche Bank-, Kreditkarten- und Versicherungsinformationen der achtköpfigen Familie eines Wissenschaftlers aus Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien vor.

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