Procte r& Gamble will 9 600 Stellen streichen
Dow Jones mit deutlichen Verlusten

Mit uneinheitlichen Notierungen präsentieren sich die Aktien an der Wall Street am Donnerstag kurz nach der Eröffnung. Bis 15.37 Uhr MEZ verliert der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) 0,8 % bzw 72,56 Punkte auf 9 414,44. Der S&P-500-Index geht um 0,5 % bzw 5,41 Stellen auf 1 116,73 zurück, während der Nasdaq-Index um 0,9 % bzw 16,78 Zähler auf 1 847,01 zulegt.

dpa-afx NEW YORK. Das Marktintersse dürfte sich am Donnerstag auf den Technologie-Sektor der NYSE konzentrieren. So hat Micron Technology am Mittwoch nach Handelsschluss mitgeteilt, die Veröffentlichung seiner Gewinnzahlen für das zweite Quartal auf die kommende Woche zu verschieben. Die Umsätze aus Halbleiterverkäufen lägen bei 1,051 Mrd. $ und die Vorsteuergewinne aus dem Chip-Geschäft befänden sich leicht im Plus, hieß es. Indes bekräftigte die Investmentbank Merrill Lynch ihre "Buy"-Empfehlung und Bear Stearns ihre "Attractive"-Einstufung für den Titel.

Auch der Hardware-Hersteller Hewlett-Packard sollte unter Beobachtung stehen. Der Konzern hatte am Mittwoch nach Handelsschluss erklärt, dass die Pläne für das zweite Quartal eingehalten werden können, während die Ganzjahreszahlen weiterhin im unklaren bleiben würden.

Etwas eingetrübt zeigte sich der Himmel vor Börsenbeginn über Motorola . Der Telekommuniaktionsausrüster beobachtet eine weitere Verlangsamung auf dem Telefonsektor in den USA. Gleichzeitig gebe es Anzeichen für eine Verlangsamung in Europa, sagte Motorola-Präsident Bob Growney am Donnerstag auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Sein Unternehmen erwarte weiterhin einen Betriebsverlust im ersten Quartal. Unabhängig von der ökonomischen Situation würden die Reorganisationspläne fortgeführt, sagte Growney. Motorola gab außerdem einen Großauftrag bekannt. Nach Auskunft von Mike Zafirovski, Präsident für den Sektor Personal Communication, hat das Unternehmen einen Auftrag über die Lieferung von 500 000 GPRS-Geräten von einem Anbieter auf dem europäischen Festland erhalten.

Nicht zuletzt sollten sich die Augen am heutigen Donnerstag auch auf die Aktien von Procter & Gamble richten. Der Konsumgüter-Konzern will eigenen Angaben zufolge seine Beschäftigtenzahl weltweit um 9% reduzieren und 9 600 Stellen streichen. Zudem kündigte das Unternehmen Umstrukturierungskosten nach Steuern in Höhe von 1,4 Mrd. $ an. Dadurch sollen bis 2003 und 2004 600 bis 700 Mill. $ eingespart werden.

Vor Sitzungseröffnung veröffentlichte das US-Arbeitsministerium die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Demnach fiel die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der Woche zum 17. März saisonbereinigt um 1 000 auf 379 000. Die Zahl fiel im Rahmen der Erwartungen von Analysten aus. Konsensusschätzungen unter Wall Street Experten lauteten auf eine unveränderte Anzahl von 375 000. Im Sitzungsverlauf werden gegen 16.00 Uhr die wichtigen US-Frühindikatoren erwartet.

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