Procter & Gamble seit längerem interessiert
Zukunft des Allianz-Pakets an Beiersdorf unklar

Einem möglichen Einstieg von Procter & Gamble bei Beiersdorf steht Medienberichten zufolge vor allem der Großaktionär Tchibo im Weg.

HB/dpa MÜBCHEN. Die Zukunft des milliardenschweren Allianz-Anteils am Kosmetikkonzern Beiersdorf ist noch immer offen. Der Münchner Versicherungsriese wollte sich am Mittwoch nach wie vor nicht zu einem angeblichen Kaufangebot für das Paket äußern. Die "Financial Times Deutschland" hatte berichtet, der US-Konsumgüterhersteller Procter & Gamble habe der Allianz inzwischen ein Angebot für deren 44-Prozent-Anteil an Beiersdorf gemacht. Eine konkrete Summe sei nicht genannt worden. An der Börse ist das Beiersdorf-Paket der Allianz mehr als vier Milliarden Euro wert. Procter & Gamble ist nach Informationen aus Branchenkreisen seit längerem am Kauf des Allianz - Pakets interessiert.

Einem möglichen Einstieg von Procter & Gamble bei Beiersdorf steht Medienberichten zufolge vor allem der Großaktionär Tchibo im Weg, der 30 Prozent der Anteile hält und diese gerne aufstocken würde. Solange Tchibo sein 30-prozenitges Paket an Beiersdorf nicht verkaufe, werde der US-Konzern das Paket nicht von der Allianz kaufen, hatte das "Wall Street Journal Europe" am Montag unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise berichtet.

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